Arbeitsweise
Die ganzheitliche Betrachtungsweise als grundlegende Philosophie
In unserer ganzheitlichen Betrachtungsweise begegnen wir dem Pferd auf Augenhöhe als ebenbürtigen Lebens-Partner mit all seinen Grundbedürfnissen. Dabei achten wir jedes Pferd als Individuum und reduzieren es nicht auf seine körperlichen Möglichkeiten und Vorzüge.
Diese Betrachtungsweise erlaubt uns, Körper, Geist und Seele des Tieres gleichermaßen einzubeziehen und in einen individuellen Kontext zu setzen. Nur ein in seinen Grundbedürfnissen befriedigtes Pferd, das mit sich selbst im Einklang ist, ist auch in der Lage, sich uns aufgeschlossen und motiviert zuzuwenden, mitzuarbeiten und mit uns gemeinsame Ziele zu verfolgen. Neben den rein sachlichen Erkenntnissen über Haltung, Fütterung und Verhalten spielen die individuellen Befindlichkeiten und Entwicklungsstände eine ebenso wichtige Rolle: Erfahrungen, Charaktereigenschaften, Stimmung und Lebenssituation, sowie Stärken und Schwächen in den unterschiedlichen Bereichen werden erarbeitet und Blockaden oder Fehlentwicklungen können aufgespürt und gelöst werden. Auf diese Weise wird die Persönlichkeit des Pferdes unterstützt. Dabei wächst das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein des Pferdes und Defizite werden balanciert. Zu den Arbeitsprinzipien gehören daher gegenseitige Achtung, natürliches/authentisches Verhalten, positive Verstärkung- und vor allem Herz!