Ausbildung >> Umerziehung und Therapie


Kurative Umerziehung von auffälligen und problematischen Pferden:

Verhaltensstörungen sind bei Pferden schon seit Jahrhunderten bekannt, da es sich oftmals um Tiere mit sehr ausgeprägten Bedürfnissen und hoher Sensibilität handelt.

Verhaltensstörungen haben immer eine Vorgeschichte, sei es die abrupte Ablösung von der Mutterstute oder Trennung aus einer Herde, unsachgemäßer Umgang, nicht artgerechte Haltung, eine anderweitig schlechte Vorerfahrung, Mängel in der Ernährung, organische Schäden, genetische Disposition oder zu wenig gesetzte Grenzen. Es gibt eine Vielzahl anzuführender Gründe, weshalb sich ein Pferd so entwickeln kann.

Konzipiert für Pferde jeden Alters mit unterschiedlichsten Problemlagen.

Die Umerziehung

In diesem Kurs kann Pferden geholfen werden, die
  • kein Vertrauen zum Menschen fassen können oder schlechte Vorerfahrungen haben
  • für den Menschen unberechenbar und gefährlich sind bzw. werden können
  • einen inneren Leidensdruck haben
  • unter Ängsten leiden
  • unzufrieden, frustriert oder aggressiv erscheinen
  • sich überaus dominant und schwierig verhalten
  • sich selbst schädigen, sich beiße
  • nie eine Sozialisierung erfahren haben
  • treten, beißen, nicht aufsitzen lassen, sich nicht einfangen lassen uvm.
Für ein Pferd, welches zur Verhaltenstherapie bei uns untergebracht wird, ist ein Mindestaufenthalt von 10 – 12 Wochen einzuplanen.
Die konkrete Dauer des Aufenthalts richtet sich nach der Schwere des Problems oder der Störung und nach dem Alter und der Lernfähigkeit des Tieres.
Eine Verhaltenstherapie sollte immer individuell auf das jeweilige Pferd zugeschnitten stationär durchgeführt werden.